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Kultur- und Heimatverein Ziesar e.V.

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Breiter Weg 38
14793 Ziesar

Telefon (033830) 61229

E-Mail E-Mail:

Heimatmuseum:
Im Jahr 2012 voraussichtlich jeden 1. Sonntag im Monat von 10 – 17 Uhr 

 

Aus der 1976 gegründeten Gruppe des Kulturbundes der DDR hervorgegangen, fanden sich etwa 100 Mitglieder im Oktober 1991 zusammen, um den gemeinnützigen Verein zugründen.

Die Mitglieder fühlen sich folgenden Aufgaben verpflichtet:

  • Das reiche kulturhistorische Erbe wie den Burgkomplex, das Kloster, die Stadtkirche

und die Stadtgeschichte unseres Ackerbürgerstädtchens mit ihren Besonderheiten, letztere deutlich gemacht im Heimatmuseum, zu pflegen, zu bewahren und den Bürgern unserer Heimat nahe zu bringen.

  • Die reizvollen Naturdenkmale

                  - die Schachbrettblumenwiese (bedeutendstes Vorkommen

                    dieser Art östlich der Elbe)  

                  - den Naturlehrpfad

          zu erhalten und unseren Bürgern und Besuchern zugänglich zu machen.

  • Traditionen zu pflegen und weiter zu entwickeln.

Als solche sind zu nennen:

- gemeinsame Bus- und Radtouren zur Erkundung unserer Heimat

- Winterwanderung

- Frühjahrsputz an der Burganlage und Naturlehrpfad

- Vereinsnachmittage zu verschiedenen Themen

- Mitgestaltung des Burgfestes

- Drachenfest im Herbst 

- Unterstützung des Weihnachtsmarktes und der Ostereiersuche im Burgpark

   u.s.w.

Im Verein gibt es Interessengemeinschaften, die sich besonders intensiv bestimmten Problemkreisen zu wenden.

  1. Chronisten
  2. Denkmalpflege und Heimatgeschichte
  3. Kunst und Literatur (im Aufbau)
  4. Natur und Umwelt (im Aufbau)
  5. Tourismus (im Aufbau)

Der Verein unterstützt die Mitarbeiter des Tourismusbüros im Amt Ziesar bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben. So übernehmen Mitglieder Führungen durch die Denkmalskomplexe, durch die Stadt und zur Schachbrettblumenwiese. Sie führen Aufsichten zu den Höhepunkten -  Burgfest und

                                  -  Tag des offenen Denkmals durch.

Unser Verein hat z.Z. 66 Mitglieder (Stand März 2010) und ist allen Bürgern gegenüber offen.

Wir freuen uns auf weitere Interessenten aus allen Altersgruppen.

Laut Vereinssatzung kann man mit 16 Jahren bei uns Mitglied werden.

 

                                                                                                          Der Vorstand


Aktuelle Meldungen

Öffnungszeiten des Heimatmuseums der Stadt Ziesar

(28. 09. 2020)

Öffnungszeiten des Heimatmuseums der Stadt Ziesar auf dem Wirtschafthof der Burg Ziesar

 

Oktober 2020

 

15 Jahre Heimatmuseum Ziesar

 

Sonntag, 4. Oktober 13.00 - 17.00 Uhr

 

Sonnabend, 24.Oktober 13.00 - open end

  • 16. Lange Nacht der Museen

13.00 Uhr Eröffnungsveranstaltung auf der Burg Ziesar

Besichtigungen des Burg-Museums und des Heimatmuseums mit ihren Ausstellungen

17.00 bis 20.00 Uhr - Lichtinstallationen in der Stadt und an der Burg Ziesar. Wandern Sie durch die Stadt und schauen Sie sich die beleuchteten Gebäude an. Geboten wird ein buntes Unterhaltungsprogramm für die Familien und Gäste.

18.00 Uhr Lampionumzug für Klein und Groß - Treffpunkt vor der Burg Ziesar

 

Wir freuen uns auf die Besucher und möchten Ihnen ihre Fragen beantworten und nehmen ihre Anregungen in Bezug auf die Stadtgeschichte gern entgegen.

 

Bitte beachten Sie beim Betreten des Museums die Aushänge über die Informationen zu Covid- 19

 

Kultur- und Heimatverein Ziesar e.V., Mühlentor 15, 14793 Ziesar

Ansprechpartner: Vereinsvorsitzende Silvia Zimmermann, Breiter Weg 38,

Tel. 033830/ 61229

oder über die Tourist -Information auf der Burg Ziesar unter 033830/12735 zu erreichen.

 

Wir freuen uns auf recht viele Besucher.

 

Foto zur Meldung: Öffnungszeiten des Heimatmuseums der Stadt Ziesar
Foto: Öffnungszeiten des Heimatmuseums der Stadt Ziesar

Zählung der Schachbrettblumen am 15.4.2020

(16. 04. 2020)

Die Schachbrettblumenwiese in Ziesar zeigt in diesen Tagen ihre ganze Pracht. Einige Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins Ziesar zählten am 15. April die Schachbrettblume. Nach der 1,5 stündigen Aktion stand das Ergebnis fest. 1850 lilafarbene und 12 weiße Blüten konnte die Gruppe um Klaus Schwanke zählen. Dabei war es in diesem Jahr etwas schwieriger, die kleinen zarten Pflanzen zu erkennen. „Viele Blumen standen noch kurz vor der Blüte, andere waren voll aufgeblüht und andere bereits am verblühen“, sagte Klaus schwanke. Er hält wie in jedem Jahr akribisch das Ergebnis der Zählung fest. Mit bei der Zählung dabei waren Lothar Greinke, Jutta Schwanke, Christa Menge, Gerald Seiler und Silvia Zimmermann. Der ermittelte Blütenstand macht den Vereinsmitgliedern etwas Sorgen. Die Zählung der Gattung Fritillaria meleagris, auch Schachbrettblume oder Kiebitzei genannt, ergaben 2017 -2700, 2018- 6350 und 2019 - 4.300 Blumen. Die Wiese, die sonst wie ein kleines Feuchtbiotop war, ist sehr trocken. Die Blumen sind klein und zierlich und sind nicht hoch gewachsen. Die Blume benötigt eine konstante Feuchtigkeit über das Jahr, um sich zu entwickeln. Diese ca. 20 Zentimeter großen unter Naturschutz stehenden Blumen gehören zu den Liliengewächsen und die Wiese bei Ziesar gehört zu den Naturdenkmälern im Land Brandenburg. Aber auch andere Pflanzen wie das Wiesenschaumkraut, der Hahnenfuß oder die Sumpfdotterblumen wachsen kaum noch auf dem 1,5 Hektar großen Areal.

 

Während der Blütezeit von Mitte April bis Mitte Mai besuchen zahlreiche Interessierte die Wiese. Den 1,5 Kilometer langen Weg dorthin, weisen aufgestellte Hinweisschilder.

 

„Der Kultur- und Heimatverein Ziesar bietet in diesem Jahr keine geführte Wanderung zur Wiese an. Interessierte können sich das blühende Wunder eigenständig anschauen. Wir bitten die Besucher, sich umsichtig auf der Wiese zu bewegen, so dass die Schachbrettblumen unbeschadet gedeihen können“, so Klaus Schwanke. Am Wiesenrand sind Tafeln befestigt, an denen die Besucher Informationen zur Blume, eine Statistik und die Ergebnisse der aktuellen Zählung entnehmen können. Am Standort im Naturlehrpfad Alte See sind in diesem Jahr 191 lilafarbene Blumen und 9 Weiße gezählt worden.

Foto zur Meldung: Zählung der Schachbrettblumen am 15.4.2020
Foto: Zählung der Schachbrettblumen am 15.4.2020

Ziesar freut sich auf lila Blüten im Corona - Jahr

(08. 04. 2020)

Auch in schwierigen Zeiten blüht es lila in Ziesar. Die Schachbrettblumen zeigen bald ihre ganze Pracht. Heimatfreunde werden wieder die Blüten zählen.
Spaziergänge sind erlaubt – aber bitte mit Abstand. Ziesars Schachbrettblumenwiese gehört zu den schönsten Naturdenkmälern in Brandenburg. Ein Spaziergang entlang der Wiese ist nicht verboten. Klaus Schwanke gehört zum Team, das jedes Jahr die Blüten der unter Schutz stehenden Pflanzen zählt.
Es blüht lila auf Ziesars berühmtester Wiese. Die Aprilsonne erweckt das größte Vorkommen an Schachbrettblumen östlich der Elbe zum Leben. Seit vielen Jahren gehört der außergewöhnliche Bestand zu den schönsten Naturdenkmälern in Brandenburg. Im vergangenen Jahr registrierten Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins Ziesar rund 4300 der unter Naturschutz stehenden Liliengewächse. Schon seit 1981 wird über die Pflanzenart Statistik geführt, um zu ihrem Erhalt beizutragen.


Dem Erbe verpflichtet
Das außergewöhnlich große Vorkommen von Schachbrettblumen auf einer Wiese bei Ziesar wurde bereits in den 1950er-Jahren von Hans Sehm beschrieben. Mit Zählungen wird der Entwicklungsstand der geschützten Pflanzen seit 1981 dokumentiert. Vorreiter waren die Eheleute Fendt und Schmidt aus Ziesar. Der Kultur- und Heimatverein Ziesar ist aus der 1976 gegründeten Gruppe des Kulturbundes der DDR hervorgegangen. Die Vereinsgründung war 1991. Seit 15 Jahren betreiben die Heimatfreunde eine Dauerausstellung an der Burg Ziesar. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die jüngsten Sonderausstellungen, wie über das Landambulatorium und die Verkaufsstellen zu DDR-Zeiten.
Verpflichtet fühlt sich der Kultur- und Heimatverein auch dem künstlerischen Erbe des in Ziesar geborenen Malers Otto Altenkirch, dem auf der Burg eine eigene Ausstellung gewidmet ist. Weitere Bilder stehen mit Mitteln des Vereins, der Stadt und von Sponsoren vor der Restaurierung. Unterstützen werden die Heimatfreunde im kommenden August das 140. Gründungsfest der Feuerwehr.
Doch wer soll in diesem Corona-Jahr mit Kontaktverbot die vielen Schachbrettblumen zählen? „Es handelt sich um eine kleine und eingespielte Gruppe von etwa fünf Personen. Wir ziehen getrennt los. Und beim Zählen wird ausreichend Abstand zum Nachbarn gehalten“, berichtet Klaus Schwanke, der seit 1992 mit Ehefrau Jutta zum Zählteam gehört. Die Wiese ist etwa einen Hektar groß. Das bereits gemähte Grünland am östlichen Stadtrand wird mit Schnüren in zwei Meter breite Bahnen eingeteilt und abgelaufen. Dann wird das Ergebnis akribisch dokumentiert.
Es gab schon Rekordjahre, wie 1992, mit 7.500 Blüten. Wie viele
Schachbrettblumen in diesem Frühjahr ihre violette Pracht entfallen, wird sich schon in den nächsten Tagen zeigen. „Wegen des milden Winters fällt die Blüte früher aus. Wann genau wir uns zum Zählen treffen, wird tagaktuell entschieden“, berichtet Klaus Schwanke vom Kultur- und Heimatverein.

 

Ausflugsziel für Naturfreunde
In normalen Zeiten ist die Schachbrettblume ein Ausflugsziel für Naturfreunde. Gegen individuelle Spaziergänge zu zweit ist auch unter den aktuellen Ausgangsbeschränkungen nichts einzuwenden. Der Zugang ab dem Steinberger Weg ist ausgeschildert. „Doch eine organisierte Wanderung für die Öffentlichkeit oder angemeldete Führungen kann es in dieser Saison leider nicht geben“, bedauert Vereinsvorsitzende Silvia Zimmermann gegenüber der MAZ.
Sonst waren unter der stets größer werdenden Besucherschar sogar Magdeburger und Berliner. In diesem Jahr sollten Auswärtige auf eine Anreise gänzlich verzichten.
Nicht nur in freier Natur müssen die traditionsreichen Heimatfreunde auf öffentlichkeitswirksame Aktivitäten verzichten. Zunächst bis Ende April bleibt das Heimatmuseum an der Burg geschlossen. Im vergangenen Jahr wurden rund 650 Besucher in der vor 15 Jahren an diesem Standort eröffneten Dauerausstellung gezählt. Darunter immer mehr Fahrradgruppen und ehemalige Ziesaraner, die sich über die Präsentation der Stadtgeschichte begeistert zeigen. Wie zum Beispiel der Brasilianer Paulo Fernando Gross, der 2019 die Heimatstadt seiner 1887 in Ziesar geborenen Großmutter Friederike Marie Groß, geborene Hummel, besuchte. Wegen der Corona-Krise sind derzeit auch keine Stadtführungen möglich.
Bis wieder Fahrradgruppen auf der Burg Ziesar empfangen werden können, wird es wohl noch eine Weile dauern.


„Gerade jetzt, in einer Zeit ohne eigene Einnahmen, sind wir sehr dankbar, dass die Stadt die Betriebskosten für das Heimatmuseum trägt, so Vereinschefin Zimmermann. Am vergangenen Wochenende wäre für die rund 50 Mitglieder und ihre Gäste Saisoneröffnung bei Kaffee und Kuchen gewesen. Verzichtet hat der Verein auch auf den üblichen Frühjahrsputz im Museum sowie die Reinigung des Storchenturms. Derzeit ist noch unklar, was vielleicht im Frühsommer nachgeholt werden kann. Ein zentraler Termin steht allerdings immer noch fest im Kalender: am 24. Oktober gibt es auf der Burg Ziesar die kreisweite Auftaktveranstaltung für die Veranstaltung „Lange Nacht der Museen“. Denn sowohl das Heimatmuseum als auch das Museum in der Bischofsresidenz Burg Ziesar blicken 2020 auf ihr 15-jähriges Bestehen zurück.


Von Frank Bürstenbinder, MAZ, 7. April 2020

 

Wir wünschen allen Vereinsmitgliedern und Ziesaranern ein frohes und gesundes Osterfest.

 

Der Vorstand des Kultur- und Heimatverein
Ziesar

[Bebilderter Artikel als pdf-Datei]

Foto zur Meldung: Ziesar freut sich auf lila Blüten im Corona - Jahr
Foto: Die ersten Schachbrettblumen des Jahres 2020 in Ziesar blühen. Quelle: Silvia Zimmermann

Wer war dabei ? Ausstellung zum Thema Verkaufsstellen in Ziesar

(01. 08. 2018)
Ausstellung zum Thema Konsum, HO-Verkaufsstellen und sonstigen Geschäften in Ziesar


Nach der erfolgreich dargestellten Geschichte des ehemaligen VEB Kinderbekleidung Brandenburg – Betriebsteil Ziesar, möchte der Kultur- und Heimatverein Ziesar 2018  sich mit der Geschichte der ehemaligen Verkaufsstellen in Ziesar und den umliegenden Orten beschäftigen. Wir wollen mit Hilfe und Unterstützung der ehemaligen Verkäuferinnen, Leitern und auch von ehemaligen Kunden Geschichten über das Wirken, den Handel und den Verkauf um die Dinge des täglichen Bedarfs zusammen tragen.  

     
Wir suchen dazu persönliche Erinnerungen, Fotos, Arbeitsverträge, Gegenstände aus der Zeit, zum Beispiel Konsumgüter,  ehemalige Konsumbücher mit Konsummarken, Werbeplakate, DDR-Geld, Lebensmittelmarken, eben alles, was zum Thema passt.

 

Wer etwas zur Sammlung beisteuern kann, sollte sich bis zum 30. August  bei Silvia Zimmermann, Breiter Weg 38, 14793 Ziesar unter 033830/ 61229 melden. Ich rufe zurück, wenn ich nicht erreichbar bin.

 

Per Email bin ich auch zu erreichen unter  silvia_zimmermann@gmx.net

 

Die Daten werden in einer Ausstellung am Sonnabend,  27. Oktober 2018, ab 14 Uhr zur Langen Nacht der Museen im Heimatmuseum Ziesar gezeigt.  

 

Foto zur Meldung: Wer war dabei ? Ausstellung zum Thema Verkaufsstellen in Ziesar
Foto: Beim Einkauf

Ausstellung BRAKI-Ziesar im Heimatmuseum eröffnet

(08. 10. 2017)
Der Kultur-und Heimatverein Ziesar präsentiert die Geschichte des ehemaligen VEB Brandenburger Kinderbekleidung – Werk Ziesar

 

Zahlreiche ehemalige Beschäftigte haben ihre Erinnerungen dazu wach werden lassen und erzählten etwas über die Zeit der Beschäftigung in diesem Betrieb. In den privaten Archiven fanden sich noch Zeitungsartikel, diverses Bildmaterial, Urkunden und andere Dinge aus der damaligen Produktion. So erzählten die Frauen über ihre Arbeit an den Nähmaschinen, von ihren Betriebsverpflichtungen, von den gemeinsamen Brigadefahrten und von Rezepten, die unter den Frauen ausgetauscht wurden.

Über 20 Jahre leitete Hanna Andree die Produktionsstätte. Nach ihrem Ausscheiden übernahm Frau Sigrid Tieke diese Aufgabe. Beide Frauen hatten bis zu 100 Frauen und einige Männer unter sich. Die tägliche Hauptaufgabe war es, die gestellten Normen an der Produktion an Kinderhosen zu schaffen.

 

Die kleine Ausstellung im Heimatmuseum Ziesar erzählt etwas über diese Zeit. Diese Ausstellung wurde am Sonntag, den 8. Oktober ab 14 Uhr in Ziesar im Glassaal der Burg Ziesar eröffnet.

Unsere Verpflichtung für diesen Tag:

 

Wir nehmen an diesem Tag die Produktion wieder auf!

 

Produziert wurde nach originalen Schnitten und an einer originalen Nähmaschine von BRAKI-Ziesar eine Hose, wie sie seit 1956 zu Millionen gefertigt wurde und in Sowjetunion, sowie das "Nichtsozialistische Ausland" exportiert wurden.

 

Gern können in der  Touristinformation Ziesar die Öffnungszeiten erfragt werden.

 

Foto zur Meldung: Ausstellung BRAKI-Ziesar im Heimatmuseum eröffnet
Foto: Ausstellung BRAKI-Ziesar im Heimatmuseum eröffnet

Gelungene Burgenradtour

(05. 10. 2015)
3. Fläming- Burgenradtour vom 1. – 4. Oktober 2015 mit Zwischenstation in Ziesar

 

„Das war eine tolle Radtour“ oder „das war „Spitze“ mit diesen Worten lobten am Wochenende die ca. 280 Teilnehmer die  3. Fläming-Burgenradtour. An vier Tagen fuhren die Radfans von Wiesenburg aus Radtouren mit den Zielen wie Thießen, Loburg, Ziesar und Rietz. Nach ausgiebiger Mittagspause führten die Touren wieder nach Wiesenburg zurück. Start war jeden Morgen zehn Uhr auf dem Schlossplatz in Wiesenburg. Gut ausgerüstet und vorbereitet kamen die Radler aus ganz Ostdeutschland angefahren, um an einer, zweien oder alle vier Touren mit zu radeln. Die Fahrstrecken zwischen 55 und 70 Kilometern wurden von den Radlern zwischen zehn und fast achtzig Jahren gut absolviert.

 

Die Radler erlebten nicht nur schöne Landschaften bei herrlichsten Herbstwetter sondern lernten auch idyllisch gelegene Orte wie die Kirche in Buckau oder die Burganlage in Ziesar  kennen. Thomas Gandow begrüßte die Radler in der über 800 Jahre alten Kirche und berichtete etwas aus deren Geschichte.  „Die Buckauer Kirche ist seit einiger Zeit auch eine Radfahrer Kirche. Sie liegt an den Radwegen Tour Brandenburg und dem Radweg Berlin - Hamburg“, hörten die Anwesenden. 

In Ziesar wurde auf der Burg  Mittagsrast gehalten. Bürgermeister Dieter Sehm begrüsste am Sonnabend, 3. Oktober die 85 Radler, die bei der 3. Etappe Wiesenburg – Ziesar - Wiesenburg dabei waren. Der Kultur- und Heimatverein Ziesar begrüßte ebenfalls die Radler auf der Burg.

Der KHV schenkte Kesselgulasch aus, den Holger Stark vom Burg-Hotel Ziesar gekocht hatte.  Die Besucher bestiegen den Bergfried, besuchten das Heimatmuseum und bestaunten die Kapelle mit ihrer Ausmalung. Die beiden Gauklern Olivarius von der Taube und Geronimus präsentierten während der Mittagsrast kleine Geschichten und Anekdoten nach historischen Vorlagen. Beide bezogen das Publikum in ihre Handlungen ein. Sie erzählten und spielten die Geschichten der Orte nach. So fühlte sich ein „Reicher Sack“ von der Arbeit der Kupferhämmer gestört und bot den Handwerkern Geld an. In Loburg wurde die Stadt von einem Lehnsherren befreit und in Ziesar unterlag der Reiche seiner Gier nach Geld und erbte von dem reichen Steinmetz nur eine Kiste voller Steine.   

Bevor die Radtour fortgesetzt wurde, versammelten sich die Radler, Helfer und  Organisatoren und hielten diesen Moment in einem Gruppenfoto fest. 14 Uhr  setzten die Radler ihre Tour fort.  17 Uhr kamen alle unbeschadet in Wiesenburg an.  

 

Organisiert und durchgeführt wurde die 3. Fläming - Burgenradtour vom dem Fläming-Burgenradtour Verein unter Leitung Hans- Joachim Urmann und Kerstin Panzner mit den Verantwortlichen aus den einzelnen Gemeinden. In Ziesar war es die Touristinformation und der Kultur- und Heimatverein Ziesar.

 

Silvia Zimmermann

Foto zur Meldung: Gelungene Burgenradtour
Foto: Burgenradtour


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