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Töpferort Görzke

Die Gemeinde Görzke liegt im Hohen Fläming im gleichnamigen Naturpark am Flüsschen Buckau, etwa 35 Kilometer südwestlich von Brandenburg an der Havel.

 

Die westliche Gemeindegrenze bildet die Landesgrenze zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Neben der Buckau entspringt deren Nebenfluss Riembach in der Gemeinde.

 

Urkundlich erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 1161 als Gorceke. Der Name stammt aus der slawischen Zeit der Mark Brandenburg und bedeutet Siedlung an einem Berg.

 

Um 1250 erhielt Görzke das Stadtrecht und wurde mit einer Stadtmauer umgeben. 1283 verlieh man dem Ort die eigene Gerichtsbarkeit und 1285 das Münzrecht.

 

 

Die Gemeinde Görzke liegt im Landkreis Potsdam-Mittelmark und gehört dem Amt Ziesar an.

Sie umfasst die Flächen der bis 2002 eigenständigen Gemeinden Görzke und Hohenlobbese.

 

Ortsteil:

 

Hohenlobbese

 

Bewohnte Gemeindeteile:

Börnecke

  Dangelsdorf
 

Wutzow

 

Wohnplätze: Borgsdorf
  Busses Mühle
  Heidehof
  Nonnenheide
  Rentengut
  Schönthalmühle

 

Görzke weist eine lange Tradition als Handwerkerort auf. 1706 schlossen sich die Töpfer des Ortes zu einer Innung zusammen und belieferten die umliegenden Dörfer und Städte mit Tonwaren.

 

Im 19. und 20. Jahrhundert wurden Görzker Tonwaren deutschlandweit und in die ganze Welt geliefert.

Die Tradition der Tonwarenherstellung kann alljährlich beim Töpfermarkt bewundert werden. Dieser Markt findet immer am Karsamstag und Ostersonntag statt.

 


 

Gemeinde Görzke

Breite Straße 15

14828 Görzke

Tel. 033847/40260

 


Veranstaltungen


01.07.2017 bis 02.07.2017
Feuerwehr-& Schützenfest
Das alljährliche Feuerwehr-& Schützenfest findet auf dem Görzker Schützenplatz statt. [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Paradies für Motorsägen - Liebhaber

(29.05.2017)

Paradies für Motorsägen-Liebhaber.

Das 13. Treffen der Oldtimer-Motorsägen-Sammler auf dem Handwerkerhof in Görzke ließ Sammlerherzen höher schlagen: Eine Bandsäge, ein Holzspalter mit Flachriemenantrieb und einem stationären Motor und eine Kippsäge zählten zu den Highlights der Ausstellungsstücke. Einige Gästen hatten eine besonders weite Anreise.

Aus jeder Ecke des Handwerkerhofes in Görzke war am Sonnabend Motorsägen-Geräusch zu hören. Stellenweise sägten fast zehn Mann gleichzeitig am bereitgestellten Holz. Die Besucher – hauptsächlich Männer – schauten zu und hielten besonders eindrucksvolle Sägen auf einem Erinnerungsfoto fest. Das 13. Treffen der Motorsägen-Sammler hatte Teilnehmer und Besucher aus ganz Deutschland, den Niederlanden und sogar Finnland in den Hohen Fläming gelockt.

 

Ordentlich für eine Präsentation aufgereiht hatten ihre Oldtimer-Motorsägen und Erbbohrer auch der 27-jährige Michel Frenz und der 32-jährige Recardo Hermann. Der Soldat auf Zeit und der gelernte Bäcker kamen aus Dresden angereist. Sie sammeln seit 2011 die praktischen Geräte für die Brennholzgewinnung. „Wir finden diese Geräte bei Ebay oder in den Kleinanzeigen und kaufen sie.“ Eine besondere Säge war für die beiden die Stihl-Contra, die von 1958 bis 1968 in Waiblingen (Baden-Württemberg) gebaut wurde und eine Schwertlänge von 83 Zentimetern aufweist.

Selbstfahrende Bandsäge von 1907 sorgte für Begeisterung

Eine Interessengemeinschaft der Oldtimer-Motorsägen aus Thüringen hat besonders alte Stücke mit nach Görzke gebracht. So zeigten Vater Eckerhardt und Sohn Robin Kapp was ihre alte Dolmar-Motorsäge – eine Zwei-Mann-Säge, Baujahr 1944 – noch so alles drauf hatte. Sie sägten in wenigen Minuten mehrere Baumscheiben von einem etwa 60 Zentimeter dicken Baumstamm ab. „Mein Großvater arbeitete früher in der Forst und hatte mit Motorsägen zu tun“, erzählt der 23-jährige Robin. „Ich fand mit 13 eine alte Kiste bei uns, darin war solch eine alte Säge. Ich baute sie auseinander und wieder zusammen – und sie funktionierte wieder.“ Dieses Erlebnis habe ihn schließlich nicht mehr losgelassen, sagt der Werkezugmechaniker weiter, und er habe eine regelrechte Leidenschaft für alte Sägen entwickelt.

 

Stefan Thielicke aus Zeigerheim (Thüringen) gehört auch zur Interessengemeinschaft. Er brachte eine selbstfahrende Bandsäge, Baujahr 1907, mit. „Mit dieser Säge fuhr der letzte Besitzer von Haus zu Haus und sägte für die Menschen das Holz. Sie war bis vor dem Zweiten Weltkrieg im Einsatz“, erzählt Thielicke. „Ich fand sie vor etwa zehn Jahren in einer alten Scheune und reparierte sie.“ Die Bandsäge, ein Holzspalter mit Flachriemenantrieb und einem stationären Motor und eine Kippsäge Marke Eigenbau aus dem Jahr 1930 waren die Hingucker auf dem Handwerkerhof.

Treffen erstmals in Ostdeutschland

Das Treffen der Oldtimer-Motorsägen-Sammler hat erstmals in Ostdeutschland stattgefunden. Organisiert haben es Wolfram Schulz vom Forstmuseum Görzke und seine Mitstreiter. Das Treffen wurde von der Gemeinde Görzke und vielen privaten Waldbesitzern unterstützt, die Baumstämme zur Verfügung gestellt hatten, an denen die Teilnehmer nach Herzenslust sägen konnten. Amtsdirektor Norbert Bartels eröffnete das Treffen.

Quelle: Silvia Zimmermann

 

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Gelungener Töpfermarkt 2017

(17.04.2017)

(Quelle: Silvia Zimmermann, MAZ online)

 

Besuchermassen stürmen Töpfermarkt.

Der Himmel hing voll mit dunkelblauen Regenwolken, und die Sonne hatte wenige Chancen, einige Sonnenstrahlen auf die Erde zu schicken. Der Wind fegte durch die Straßen und brachte kalte und nasse Luft mit sich. Ab und an peitschen Regen und Hagelschauer auf die Straßen nieder. Das war das vorherrschende Wetter zum 23. Töpfermarkt in Görzke....[ weiterlesen ]

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Das Freiluftfestival in Hohenlobbese lebt

(14.04.2017)

Hohenlobbese wurde am Wochenende zum 22. Mal das Ziel zahlreicher Festival-Pilger. Unter der Regie der Kult-Band "Freygang" feierte das Publikum aus ganz Deutschland.

Nachzulesen ist es  [hier].

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Museen erinnern an altes Handwerk

(06.02.2017)

Der Handwerkerhof gehört zu den Besuchermagneten in Görzke. Fast 1000 Besucher haben sich im vergangenen Jahr die sechs Museen auf dem Gelände angeschaut. Am 21. Mai 2017 ist der Hof das Ziel des Naturparkwandertages.

Nachzulesen ist er [hier].

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