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Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte des Mittelalters

Vorschaubild

Mühlentor 15 a
14793 Ziesar

Telefon (033830) 12735

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.burg-ziesar.de

Öffnungszeiten:
Di. bis So. 10 – 16 Uhr (Oktober bis April)
Di. bis So. 10 – 18 Uhr (Mai bis September)

Einzigartiges Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte des Mittelalters in der Bischofsresidenz Burg Ziesar

Zweihundert Jahre lang residierten die Bischöfe von Brandenburg auf ihrer Burg Ziesar, von der Mitte des 14. Jahrhunderts an bis zur Reformation Mitte des 16. Jahrhunderts. Nun, nach mehr als 400 Jahren wechselvoller Geschichte der Burg, stehen die Bischöfe und ihr Wirken wieder im Mittelpunkt. In der Bischofsresidenz Burg Ziesar eröffnete im Mai 2005 das Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte des Mittelalters. Allein im ersten halben Jahr wurden 16.000 Besucher in der Dauerausstellung „Wege in die Himmelsstadt. Bischof – Glaube – Herrschaft 800 bis 1550“ gezählt. Trotz Überbauung und Umgestaltung gilt die Bischofsburg in Ziesar als am komplettesten erhalten im Nordosten Deutschlands. Ungeahnte Funde während der Restaurierung des zuletzt als Schulinternat genutzten Hauses machen die Burg selbst zum „wichtigsten Ausstellungsstück“. Mittelalterliche Fußbodenheizungen, prächtige Wandmalereien nebst einem wundervoll ausgemalten Standerker, vergessene Kamine, sogar ein kleines Gefängnis mit Inschriften wurden von Restauratoren und Bauforschern freigelegt. Besonders sensationell war die Entdeckung einer großflächigen Landschaftsmalerei im so genannten Jerusalemsaal, bei der es sich vermutlich um die Darstellung des Heiligen Landes handelt. Die gesamte Gestaltung des Museums mit seiner Ausstellung stellt die Burg als wichtigstes Exponat in den Mittelpunkt. Es entstand das Konzept der zwei Wege: Der Besucher kann sich zum einen anhand der mehr als 70 „burgseitigen Exponate“ durch die Baugeschichte des Hauses bewegen und die verschiedenen Nutzungsphasen nachvollziehen. Der zweite Weg setzt sich thematisch und chronologisch mit der Verbreitung und dem Wirksamwerden des Christentums östlich der Elbe auseinander und beschreibt das Wirken der Bischöfe in ihrer Residenz Ziesar. Beide Wege führen in die „Himmelsstadt“ – in den Jerusalemsaal, dem wichtigsten Ort der Ausstellung. Die Jerusalemkarte, Heiligenfiguren und die Majestas Domini – alle Funde deuten daraufhin, daß dieser Ort sakral genutzt worden war. Und so wird er auch präsentiert. Eine besondere Atmosphäre herrscht in dem fast 200 m² großen Raum, der durch die Wandmalereien seine besondere Aura entfaltet. Die eigens für diesen Raum komponierte Licht-Klang-Installation „Inszenierte Stille“ unterstützt diese einzigartige Dramaturgie.

Dauerausstellung Wege in die Himmelsstadt. Bischof – Glaube – Herrschaft 800 bis 1550 Eintrittspreise: 5 €, ermäßigt 4 €, Familienkarte 12 €, Kinder über 10 Jahre 2 €, Kinder bis 10 Jahre haben freien Eintritt.

Mit der Eintrittskarte des Klosters Lehnin, des Archäologischen Landesmuseum im Paulikloster Brandenburg an der Havel und des Dommuseums zu Brandenburg (Gültigkeitsdauer 1 Jahr) erhalten Besucher der Bischofsresidenz Burg Ziesar 50 % Ermäßigung.


Aktuelle Meldungen

"Sie können nicht anders" - eine Pressemitteilung

(06.06.2017)

Pressemitteilung vom 06. Juni 2017

 

Sie können nicht anders. Bildhauer begegnen einer Bischofsresidenz.

Neue Sonderausstellung im Museum auf der Burg Ziesar

 

Am Sonnabend, dem 10. Juni 2017, um 16.00 Uhr wird im Glassaal der Burg Ziesar die Ausstellung „Sie können nicht anders. Bildhauer begegnen einer Bischofsresidenz“ eröffnet. Sie ist ein Projekt im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg „Wort & Wirkung. Luther und die Reformation in Brandenburg“.

 

Die Idee zur Ausstellung entstand im Jahr 2016, als in Ziesar ein mehrwöchiges Internationales Bildhauersymposium mit Künstlern aus Deutschland, Spanien und Kuba stattfand. Dabei näherten sich die Künstler aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen und verschiedenen religiösen Milieus der Geschichte des Ortes. Die Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung kann man heute im Stadtraum anhand von verschiedenen Bronzereliefs sehen.

 

Im Reformationsjahr bot es sich an, den Beziehungen von Gesellschaft und Religion genauer nachzuspüren, und zwar mit spezifisch künstlerischen Mitteln. Sechs Bildhauer – Rudolf Borkenhagen, Klaus Cenkier, Florian Flierl, Marco Flierl, Anna Schwatzbach und Bernd Streiter – stellen sich nunmehr dieser Herausforderung. Ein Teil von ihnen war am Symposium 2016 beteiligt und ist daher mit Ort Ziesar und seiner Geschichte vertraut. Ihre Skulpturen und Graphiken werden nicht nur in den Sonderausstellungsräumen, sondern auch in der Dauerausstellung zu sehen sein – eine Novität.

 

Die Ausstellungsidee ergibt einen dreifachen Effekt: Sie konfrontiert den historischen Ort, der in vielerlei Hinsicht durchdrungen ist von christlicher Weltsicht, mit zeitgenössischen Antworten auf die Frage nach der Rolle von Religionen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dazu treten die Objekte in weitere Kommunikationsebenen. Einmal mit der Dauerausstellung, die von 2002 bis 2005 in Auseinandersetzung mit dem Thema „Christianisierung“ entstand, zum andern bilden die Objekte mit- und untereinander ein Beziehungsgefüge. In diesen drei Ebenen sollen mit künstlerischen Mitteln Angebote an die Besucher gemacht werden, um über die Rolle von Religionen in Gesellschaften nachzudenken.

 

Zur Ausstellungseröffnung laden wir Sie recht herzlich ein.

 

Dr. Clemens Bergstedt

Bischofsresidenz Burg Ziesar

Mühlentor 15 a

14793 Ziesar

 

Tel: 033830 7 12 735

Fax: 033830 / 12 737

Mail: info@burg-ziesar.de

[Flyer aussen]

[Flyer innen]

Foto zu Meldung: "Sie können nicht anders" - eine Pressemitteilung

Bilderausstellung: Landschaften Zwischen Fiener Bruch und Hohem Fläming

(30.06.2015)

Die Ausstellung ist vom

04.07.– 01.11.2015

geöffnet.

 

Entlang des Havelknies zwischen den Kathedralstädten Brandenburg und Havelberg findet in diesem Jahr die Bundesgartenschau statt. Unmittelbar an die Havelregion grenzt das Fiener Bruch, eine Niederungslandschaft mit ausgedehnten
Wiesen und kleinen Bachläufen. Daran schließt sich südlich der Hohe Fläming an, eine Landschaft mit sanften Hügeln und dem typischen Wechsel von Wald und Feld.
Die Stadt Ziesar liegt zwischen diesen beiden Landschaftsschutzgebieten. Passend zum BUGAJahr wird in der Bischofsresidenz Burg Ziesar eine Ausstellung präsentiert, die beide Landschaften auf künstlerische Art und Weise in den Fokus stellt.

In dieser Ausstellung sind Bilder von vier Künstlern zu sehen, die in der Region leben und die Region in ihren Bildern darstellen. So unterschiedlich die Wege sind, wie jeder einzelne zur Malerei gekommen ist, so vielschichtig sind die Sicht- und Darstellungsweisen. Miteinander in Beziehung gesetzt, bilden sie einen neuen Kommunikationsraum, der zu neuen An- und Einsichten anregen möchte.

 

Ilona Peters - Dippmannsdorf

Stephan Bund - Buckautal

Ruth Guhl - Bücknitz

Sibylle Bernewski - Buckautal

[Flyer zur Veranstaltung - Innenseite]

[Plakat zur Veranstaltung]

[Flyer zur Veranstaltung - Außenseite]

Foto zu Meldung: Bilderausstellung: Landschaften Zwischen Fiener Bruch und Hohem Fläming


Veranstaltungen

31.10.2017
16:00 Uhr
Chorkonzert zum Reformationstag auf Burg Ziesar
Chorkonzert zum Reformationstag auf der Burg Ziesar „Ein neues Lied heben wir an“ – Die ... [mehr]
 
08.11.2017
16:00 Uhr
Programmabend „Sagenhafter Dr. Luther“
Programmabend „Sagenhafter Dr. Luther“ mit anschließendem Weinabend und Imbissangebot wie ... [mehr]
 

Gastroangebote

08.11.2017 bis 08.11.2017
16:00 Uhr
Programmabend „Sagenhafter Dr. Luther“
Programmabend „Sagenhafter Dr. Luther“ mit anschließendem Weinabend und Imbissangebot wie ... [mehr]