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Ausstellungseröffnung Otto Altenkirch (22.06.2019)

Am Sonnabend, dem 22. Juni 2019, wurde um 15.00 Uhr im Glassaal auf der Burg Ziesar die Ausstellung „Otto Altenkirch: Erlebnis Landschaft. Ziesar-Dresden-Siebenlehn“ eröffnet. Sie ist ein gemeinsames Projekt des Burgmuseums und des Kultur- und Heimatvereins Ziesar.
Altenkirch zählt zu den Hauptvertretern spätimpressionistischer Landschaftsmalerei in Sachsen. Zu seinen immer wiederkehrenden Leitmotiven gehören der Dresdener Heller, das Muldental bei Siebenlehn und sein Geburtsort Ziesar. Von den etwa 2000 Bildern haben sich aufgrund der vielen Kriegsverluste nur rund 200 erhalten. Bezogen auf diese Zahlen besitzt die Stadt Ziesar mit 31 Bildern eine vergleichsweise umfangreiche Sammlung.


Otto Altenkirch wurde 1875 in Ziesar geboren. Er studierte bei Eugen Bracht und folgte seinem Lehrer nach Dresden, wo er sich nach seinem Studium als freischaffender Künstler niederließ. 1920 zog er nach Siebenlehn, wo er bis zu seinem Tod 1945 lebte. Seiner Geburtsstadt Ziesar blieb Altenkirch zeit seines Lebens verbunden. Einen Teil seiner Bilder verkaufte oder verschenkte er an die Stadt Ziesar bzw. an Verwandte, über die dann etliche Bilder in den Besitz der Stadt gelangten.

 

Die Stadt Ziesar und der Kultur- und Heimatverein Ziesar fördern das Andenken an den bedeutenden Sohn der Stadt Ziesar und engagieren sich seit vielen Jahren für die Pflege seines Erbes. So werden auf Initiative des Kultur- und Heimatvereins Ziesar seit einigen Jahren kontinuierlich die Altenkirch-Bilder restauriert. Daraus ist der Wunsch entstanden, diesen Bestand dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In der neuen Galerie auf der Burg Ziesar sind die Altenkirch-Bilder der Stadt Ziesar nunmehr zu sehen.

 

Bilder: Gerald Seiler und Silvia Zimmermann


Mehr über: Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte des Mittelalters

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